Podiumsdiskussion "Was ist Historisierung?"

anlässlich der Publikation des Bandes "Historisierung. Begriff – Geschichte – Praxisfelder", hg. v. Moritz Baumstark und Robert Forkel
28.11.16, 18 Uhr, Franckeplatz 1, Haus 30, HS 1

Vortragsreihe im Wintersemester 2016/17

Exzerpt, Zitat, Plagiat: Das prekäre Verhältnis von Originalität und Nachahmung
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Landesforschungsschwerpunkt "Aufklärung – Religion – Wissen.
Transformationen des Religiösen und des Rationalen in der Moderne"

Im Zentrum der interdisziplinär ausgerichteten Forschungen des Netzwerks steht die spannungsvolle Verflechtung von Aufklärung, Religion und Wissen und damit ein Brennpunkt öffentlicher Diskurse in der Moderne. Die Untersuchungen des Forschungsverbundes haben ihren historischen Schwerpunkt im 18. Jahrhundert, doch zielt die Perspektive auf einen erweiterten Modernebegriff: Die Moderne wird verstanden als eine kontinuierliche, auf die Formierung von Wissen zielende Auseinandersetzung um Rationalitätsstandards in allen Dimensionen des menschlichen Lebens, in die in besonderer Weise der Bereich des Religiösen einbezogen ist.

Der Landesforschungsschwerpunkt ist im Rahmen der Exzellenzinitiative des Landes Sachsen-Anhalt entstanden. Er hat seine Arbeit am 1. Oktober 2006 aufgenommen und bildet eines der geisteswissen-schaftlichen Netzwerke an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die bisherige Arbeit des Forschungsverbundes wurde am 20. September 2010 von unabhängigen Gutachtern positiv evaluiert.